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TANTE BABO / Tipps
Zeltaufbau 950x500 Zelt aufbauen So geht s ganz easy
©Patrick/stock.adobe.com
Outdoor Hacks

Zelt aufbauen – So geht’s ganz easy

Das wurde jetzt aber auch Zeit. Endlich wieder Hurricane, Deichbrand und Co.! Und was gehört zu einem richtigen Festivalwochenende natürlich dazu? Genau: Zelten. Der TANTE graute es ja immer ein bisschen vorm Zeltaufbau. Überall irgendwelche Stangen, wo ist hinten und vorne, warum sind da auch noch Bänder und ständig knicken Heringe ab… das macht keinen Spaß. Aber nicht verzagen, TANTE fragen! Wir haben jetzt sechs coole Tipps zum Zeltaufbauen für euch – so habt ihr euch ruckzuck das temporäre Heim errichtet.  

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Tipp 1: Der richtige Platz fürs Zelt 

Damit ihr euch nicht wie die Prinzessin auf der Erbse fühlt, solltet ihr auf jeden Fall auf einen ebenen und möglichst weichen Platz beim Zeltaufbau achten. Denn manche Wurzeln, Steine oder Unebenheiten sind mit dem Auge gar nicht so richtig zu erkennen – aber im Rücken merkt ihr sie. Legt euch am besten mal Probe. Nicht, dass ihr schon alles aufgebaut habt und dann erst merkt, dass Herr Maulwurf genau bei eurem Liegeplatz ganz besonders fleißig war. 

Tipp 2: Gegen Wind sichern ist das A und O 

Vor allem die Hurricane-Gänger unter euch kennen das Phänomen: Mega tolles Wetter und zum Festivalstart ist Weltuntergang. Damit euer Zelt nicht sofort zum Zeltaufbau schon im wahrsten Sinne des Wortes den Abflug macht, sichert es sofort vor Wind. Wenn ihr das Zelt zum Aufbauen aus der Hülle holt, stellt euren Rucksack drauf oder fixiert die Spannleinen im Boden. Am schlauesten ist es, das Zelt so einzupacken, dass euch beim Auspacken sofort die Spannleinen entgegenfallen. So müsst ihr nicht erst alles auseinander klamüsern und das Zelt dann doch wegfliegt.  

Tipp 3: Wie das Zelt aufbauen? 

Es gibt zwei Arten, wie ihr euer Zelt aufbauen könnt – das liegt ganz an eurem Zelt. Entweder sind Innen- und Außenzelt miteinander vernäht und ihr müsst nur die Stangen reinschieben. Oder ihr müsst zuerst das Innenzelt aufbauen, dann das Außenzelt drüber legen und am Innenzelt fixieren. Das Außenzelt ist die wasserfeste Hülle, das Innenzelt sieht häufig eher wie ein Fliegennetz aus und ist ziemlich eindeutig wasserdurchlässig. 

Tipp 4: So macht ihr die Heringe richtig fest 

Wenn ihr die Heringe einfach gerade in den Boden rammt, halten sie nicht gut. Am besten haut ihr sie beim Zeltaufbau etwas schräg in die Erde – so ungefähr im 45-Grad-Winkel. Wie weit die Heringe vom Zelt weg sind, liegt ganz an der Umgebung. Ihr braucht einige davon ja für die Spannleinen. Da müsst ihr einen Kompromiss finden: nah am Zelt bedeutet wenig Spannung, weit weg vom Zelt bedeutet Stolperfallen.  

Tipp 5: Es wird spannend  

Die Leinen müssen gut gespannt sein, damit euer Zelt bei Regen, Wind, Bier und anderen Attacken standhält. Achtet da beim Aufbau schon drauf und spannt sie am besten vorm Schlafengehen noch einmal nach. Ganz wichtig: Alle Reißverschlüsse müssen dabei zu sein.  

Tipp 6: Zelt trocken abbauen und einpacken  

Bevor ihr das Zelt einpackt, sollte es ganz trocken sein. Ihr könnt es auch erst einmal aufhängen, so kann es in Ruhe trocknen und die Lagen kleben nicht aneinander. Dann könnt ihr es in Ruhe einpacken, ohne dass es euch anschließend im Schrank weg schimmelt und ihr beim nächsten Festival eine böse Überraschung erlebt.  

Mit diesen Tipps zum Zeltaufbauen kann der Festivalsommer ja wohl kommen, oder? Have fun!


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