Ok, krass! Wie erfolgreich ist der denn? Das denkt man, wenn man die Vita von Dr. Leon Windscheid – 30 Jahre alt – liest. Er ist nämlich Witschaftspsychologe, Jungunternehmer, Autor und jetzt auch noch mit seiner Tour "Altes Hirn, neue Welt" auf den Bühnen unterwegs. Für seine Doktorarbeit forschte Windscheid gemeinsam mit international angesehenen Psychologen aus der ganzen Welt und veröffentlichte diverse Studien in den USA. Zwischendurch gewann er 2015 bei „Wer wird Millionär?“ ‘ne Million, mit der er das nach Günther Jauch benannte Schiff „MS Günther“ kaufte, das er heute als Event- und Kulturlocation betreibt.

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TANTE BABO: Bist du ein totales Brain oder weißt du einfach, wie du dein Gehirn als Werkzeug am effektivsten einsetzt?

Leon: Ein Brain? Nein! Leider nicht, wäre ich gerne. Wenn, dann überhaupt Zweiteres. Ich konnte jetzt schon mit so beeindruckenden Persönlichkeiten an Quizzen teilnehmen. Da musste ich dann resigniert aufgeben, denn manche wissen einfach alles und wenn nicht, dann leiten sie sich das her und das ist überhaupt nicht meins.

Wie kann man sich deine Show vorstellen, beschreib‘ doch mal:

Die Tour ist eine Live-Show zu meinem Buch „Hey Hirn! Warum wir ticken, wie wir ticken“. Meine Show ist viel mehr wie ein Mix aus ‘nem Science-Slam, ‘ner Vorlesung und einem Kabarett-Abend. Wir leben in einer Zeit, wo Fakenews und krasse Headlines die ganzen News bestimmen und unsere Aufmerksamkeit lenken. Da ist es mir wichtig zu zeigen, Moment mal, es gibt aber auch noch Wissenschaft, Fakten und es gibt Leute die forschen. 

Warum ein Schiff vom Millionengewinn?

Mit einem neuen Eventkonzept wollten wir eine Location auf dem Wasser in Münster finden. So war dann sehr schnell klar, da muss ein eigenes Schiff her. Und wo kriegt man die ganze Kohle her? Ist ja logisch, oder!

Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, was verbindest du mit der Region?

Als Binnenschiff er natürlich das Nordische, obwohl ich hier in Westfalen sitze. Und witzigerweise hat einer von den Werder-Bremen-Spielern bei einem Interview gesagt, dass er in seiner Freizeit mein Buch liest, um den Kopf frei zu kriegen.

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