Zwischen den ganzen Proben hatte der Alex Mofa Gang-Sänger
Sascha Hörold, 40 Jahre jung, mal kurz Zeit für 'n knackiges Interview. Er
verriet uns, wie die fünfköpfige Band zusammengefunden hat, was sie so
ausmacht und vor allem, auf was ihr TANTEN und BABOS euch beim Konzert
am 13. Dezmeber im Bremen Tower am meisten freuen könnt.

Bist du der ultimative Alex Mofa Gang-Fan?

TANTE BABO muss gestehen: So wirklich hatte sie Alex Mofa Gang nicht auf ihrer Playlist. Aber allein der Bandname macht neugierig. Und nach dem Interview ist klar: Die Combo mit Berliner Wurzeln ist nicht zu unterschätzen, zum einen wegen Musik, aber eben auch, weil's coole, crazy Typen mit geilem Humor sind. TANTE BABO vergibt auf jeden Fall ein dickes Like!

 

Habt ihr alle ein Mofa und ist Alex euer Anführer?

Also, wir haben alle keine Mofas tatsächlich, aber Alex ist schon 'n bisschen unser Anführer. Als wir die Band gegründet haben, haben wir uns stellvertretend so Typen für uns ausgedacht und da ist auch  "Alex Mofa" entstanden. Alle Songs, die wir jemals geschrieben haben, und alle Alben erzählen seine Geschichte. Er ist halt vom Dorf in die große Stadtgezogen und es passte irgendwie, weil man eventuell mit 'nem Mopped sodurch die Gegend fährt. Und von dort an erzählen wir seine Geschichte.

 

Tour "Ende offen" – wie kommt man auf diese Bezeichnung? Hört ihr aufm Konzert einfach auf, zu spielen?

Also es hat auch ein bisschen was mit der Geschichte zu tun. Unter anderem haben wir uns von unserem Label getrennt, wollten mehr selber machen und wussten nicht so richtig, wohin die Reise geht. Hatten einfach Bock, ein drittes Album zu schreiben, aber das Ende war einfach offen, weil wir keine Ahnung hatten, wann es rauskommen soll, wie es aussehen wird. Irgendwann brauchten wir auch einen Titel und da der Ausgang immer noch unwissend war, bot sich "Ende offen" an.

Seid ihr privat denn auch befreundet?

Ja! Für uns fünf wäre es ganz unvorstellbar, sowas mit Leuten zu machen, die wir nicht kennen. Einzeln arbeiten wir auch ganz viel für andere Bands… Als Ton- oder Lichttechniker und  so. Wir waren halt schon vorher oft zusammen auf Tour, haben gemeinsam abgehangen und dann erst die Band gegründet. Mittlerweile ist es so, dass diese Bands einen groben Alltag gestalten.

Ist das so 'n richtiger Vollzeitjob, so 'ne Band?

Vollzeit, würde ich sagen, ja. Ich habe zum Beispiel vorher noch so viel am Schreibtisch gesessen. Im klassischen Sinne haben wir alle noch ein paar Kunden behalten, so als Musikdienstleister. Wir sind schon alle noch hier und da mit anderen Bands unterwegs, wenn wir eben weniger Termine haben und nicht auf Tour sind. Heute ist unser Gitarrist übrigens mit One Republic in England und macht Licht für die. Ich war dagegen vor kurzem als Tontechniker unterwegs.

 

Habt ihr auch mal einen sitzen?

Ja, so nachm Konzert kann das schon mal passieren. Die Rituale, die wir haben, sind allerdings ohne Alkohol. Aber ab und an trinken wir auch gern mal einen. Bei fünf verschiedenen Geschmäckern  ist es echt schwierig, aber für jeden findet sich immer irgendwas.

Geht ihr euch manchmal auf die Nerven?

Ja, das bleibt nicht aus. Das ist ja wie in der Beziehung, vor allem, wenn man viel zusammen hocken muss. Es gibt auch Situationen, in denen man mal eben 'ne halbe Stunde für sich braucht. Wobei man sagen muss, dass es insgesamt schon sehr harmonisch ist. Wir sind fünf sehr eigene Charaktere und kennen uns schon so lange, dass man ziemlich gut auf die anderen eingehen kann.

Wie habt ihr euch kennengelernt? Sind du und Rotcher verwandt, verschwägert oder verheiratet?

Also Rotcher ist unser Bassist und mein Bruder. Wir haben uns alle über die Musik kennengelernt, aber schon vor viiieeelen, vielen Jahren. Matze, Rotchi, Michi und ich sind in der gleichen Gegend aufgewachsen. Tommy und Matze sind sich in Berlin begegnet, dann haben wir uns alle angefreundet und haben irgendwann angefangen, zusammenzuarbeiten, danach kam dann die Band.

 

Ihr sagt ja von euch selbst, dass ihr eine Punkrockband seid? Aber warum Punkrock?

Jooaaa, wir kommen alle ausm Punkrock, würde ich mal sagen. Hhmmm…Wenn man sich die Statuten für eine Punkrockband anguckt, dann zählen wir schon als eine. Aber, ob wir Punkrockmusik machen, ist 'ne ganz andere Frage. Wir sind alle schon sehr popaffin und haben wenig Berührungspunkte mit Musik, die über den Punkrock hinausgehen. Wir machen die Musik, auf die wir Bock haben!

 

Schreibt ihr eigentlich eure Songtexte selbst?

Ja! Es ist so, dass wir die Musik alle zusammenschreiben, für den Text bin ich dann verantwortlich. Aber jeder Text und jede Note geht nochmal ins Plenum, sodass alle ein Veto einlegen können. Am Ende ist dann jeder glücklich und kann dahinterstehen. Auf was können die TANTEN und BABOS sich in Bremen freuen? Das neue Album werdenwir komplett spielen unddann kommt noch ein Mixaus den ersten beiden Alben.In gut zwei Stundenwird viel gesungen undgetanzt. Es wird auf jedenFall warm und schwitzig!Wird 'ne intensive Party.Und in Bremen im Towerhatten wir damals einesunserer ersten Konzerteund das war so überwältigend. Bei der letzten Tour war Bremen leider nicht dabei, weshalb wir jetzt auf jeden wiederkommen.

Auf was können die TANTEN und BABOS sich in Bremen freuen?

Das neue Album werden wir komplett spielen und dann kommt noch ein Mix aus den ersten beiden Alben. In gut zwei Stunden wird viel gesungen und getanzt. Es wird auf jeden Fall warm und schwitzig! Wird 'ne intensive Party. Und in Bremen im Tower hatten wir damals eines unserer ersten Konzerte und das war so überwältigend. Bei der letzten Tour war Bremen leider nicht dabei, weshalb wir jetzt auf jeden wiederkommen.

Was ist das Coolste, was ihr als Band zusammen erlebt habt und was das Schlimmste?

Was wirklich herausragen dwar: Wir hatten jetzt zwei Mal die Chance, als deutsche Band in Argentinien zu touren. Und beeindruckend ist, die sind so musikverrückt. Das war in so 'nem Fußballstadion und wir haben vorher noch nie vor so vielen Leuten gespielt. Die verstanden zwar kein Wort, sind aber komplett ausgerastet. Beschissene Sachen gibt's natürlich auch. Wenn man morgens zum Anhänger kommt und der ist aufgebrochen. Das ist zum Beispiel nicht so geil. Aber auch das steht man genau so zusammen durch wie die schönen Sachen.

 

Geht ihr nachm Konzert auch mal steil oder ist es eher chillig?

Ja, so nachm Gig kann das schon mal passieren. Für jeden findet sich immer irgendwas. Und wenn wir nur ein Wochenende spielen, ist es Freitag eher ruhiger und Samstag gibt's mal 'n Bier mehr. Sind wir länger unterwegs, dann muss ich als Sänger halt früher sagen: "Ich geh dann schon mal ins Bett!"

Gewinnspiel 1x2 Tickets

Hey TANTEN, hey BABOS...

...ihr habt die Möglichkeit für das Konzert am 13. Dezember 1x2 Tickets zu gewinnen. Wie ihr in den Lostopf hüpft, seht ihr unter unseren Teilnahmebedingungen! Schnell teilnehmen, wir drücken euch die Däumchen.

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