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TANTE BABO / Nachgefragt
Pafero 950x500 Rockige Weihnachten Interview mit Pafero
©Christopher Bopp/beeographie

Rockige Weihnachten: Interview mit Pafero

Wir haben uns die Jungs von Pafero aus Bremerhaven geschnappt und mal nachgehakt, wie deren Weihnachtsfest eigentlich über die Bühne ging. Und natürlich wollten wir auch wissen, was Silvester für sie so in der Hafencity geht und was wir 2022 von den Dreien erwarten können.

Pafero sind Patrick Bruns, Felix Hettwig und Robin Dickerson aus Bremerhaven. Das Trio überzeugt mit progressiven Klängen verpackt in rockig-melodischem Alternativ-Post-Rock. In ihren Songs werden sozialkritische und existenzielle Themen behandelt. Für uns ein Grund mehr mit Pafero zu schnacken. Und natürlich, weil wir ihnen auch ein bisschen Persönliches entlocken wollten.

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Wie war euer Weihnachtsfest, was gabs zu essen und gibt’s bei euch verrückte Traditionen? 

Felix: Das Weihnachtsfest ist inzwischen eher ein ruhiges Fest geworden mit Kartoffelsalat und vegetarischer Bockwurst. Früher ging es nach der familiären Zusammenkunft immer noch weiter in die Alte Bürger oder (ganz früher) in die Kasba bei Heerstedt. Dieses Jahr blieb es – nicht ausschließlich covidbedingt – bei einer gemütlichen Familienfeier. Gestern haben wir tatsächlich auch nochmal bei einem weihnachtlichen Bier geprobt. 

Patrick: Weihnachten ist bei uns eigentlich immer eher spontan. Dieses Jahr haben wir gemütlich gegessen, gesabbelt und den einen oder anderen Schnapper verhaftet. Es freut mich einfach ein wenig mehr Zeit mit den Menschen zu verbringen, die im Alltag oft zu kurz kommen. 

Robin: Weihnachten startet bei uns in der Familie immer mit einem Sherry und einer Weihnachtsgeschichte. Ansonsten läuft es bei uns eher traditionell. Zu Essen gibts bei uns Roastbeef mit Bratkartoffeln. Danach bin ich sonst auch immer in die Alte Bürger gegangen – was dieses Jahr leider situationsbedingt ausgefallen ist. Die Alte Bürger ist zu Weihnachten immer wie ein großes Homecoming. Alle kommen über die Feiertage nach Hause und man trifft alte Freunde, die vielleicht weggezogen sind oder außerhalb studieren.

Was steht zum Ende des Jahres an, vielleicht sogar noch ein Gig? 

Pafero: Den letzten Gig des Jahres haben wir leider coronabedingt abgesagt. Das wäre unsere Hamburg Premiere gewesen, in der Astra Stube. Somit steht dieses Jahr leider kein Auftritt mehr an. Aber wir durften dieses Jahr glücklicherweise im Gegensatz zu vielen anderen ein paar erinnerungswürdige Gigs spielen. Zum Beispiel als Vorband bei den H-Blockx auf dem Open-Air Gelände der Stadthalle Bremerhaven, das war schon echt eine coole Erfahrung! 

Wie aufgeregt wart ihr vor dem Auftritt und wie waren die Jungs von den H-Blockx? 

Die Jungs von den H-Blockx sind unfassbar sympathische, bodenständige Typen. Man hat sich im Backstage direkt auf Augenhöhe unterhalten und ernstgenommen gefühlt. Das hat im Vorfeld tatsächlich viel Nervosität genommen und die Resonanz vom Publikum war auch sehr gut!

Silvestermuffel, raclettebesessen oder einfach nur partyverrückt – was trifft auf euch zu? 

Ja, Ja und nochmal Ja. Wir nehmen jedes Jahr mit was geht. Aber am liebsten feiern wir gemeinsam im Proberaum. 

Was können wir im neuen Jahr von euch erwarten und was kann 2022 von euch erwarten? 

Für 2022 haben wir einiges geplant: Wir haben fleißig neue Songs geschrieben und wollen die natürlich auch aufnehmen. Die Überlegung geht momentan in das „Harbor Inn Studio“ in Bremen. Dort haben wir dieses Jahr schon zwei Live-Sessions aufgenommen. Und es sind jede Menge Auftritte außerhalb und innerhalb von Bremerhaven in Planung. Außerdem haben wir noch die eine oder andere B-Seite von unserem letzten Recording rumfliegen. Vielleicht machen wir da noch etwas draus. Ansonsten wollen wir noch ein paar Experimente wagen. Das bekommt ihr aber alles auf unseren sozialen Medien mit: Vor allem bei Youtube wird es spannende Beiträge geben. Man darf auf jeden Fall gespannt sein. Wir freuen uns auf 2022 und viele aufregende Projekte. 


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