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TANTE BABO / Das Ding
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© Viacheslav Yakobchuk/stock.adobe.com

Sechs Tipps gegen Prokrastination

„Prokrastination, auch extremes Aufschieben, ist eine pathologische Störung, die durch unnötiges Vertagen oder Unterbrechen von Aufgaben gekennzeichnet ist.“ Na, erkennt ihr euch wieder? Manchmal sind Netflix, Schlafen oder Party eben einfach wichtiger als euer Studium. Wenn die „Aufschieberitis“ aber zum echten Problem wird, hat die TANTE sechs Tipps für euch.

1: Get started

Gerade größere Projekte wie Haus- oder Abschlussarbeiten können echt scary sein. Die Folge: Man fängt gar nicht erst an. Und zack – ist es schon fast zu spät. Macht euch deshalb erstmal einen Plan. Was muss ich erledigen? In welcher Reihenfolge? Teilt die große Aufgabe in viele kleinere ein. Setzt euch Zwischenziele und legt fest, wann ihr sie erreicht haben wollt. Das motiviert und die Aufgabe erscheint nicht mehr als einziger riesiger Brocken. Plus: Ihr habt so schon angefangen!

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2: Feste Zeiten gegen Prokrastination

Falls ihr damit struggelt, eure Zeit richtig einzuteilen: Macht euch einen „Stundenplan“ und tragt darin für jede Woche feste Zeiten zum Lernen oder für Ausarbeitungen ein. Vielleicht erst einmal ein, zwei Stunden pro Woche. Haltet diese Termine ein und macht in der Zeit nix anderes! So steckt ihr regelmäßig Zeit in eure Aufgaben und müsst nicht irgendwann alles auf einmal machen.

3: Lasst euch nicht ablenken!

Ihr seid gerade richtig drin, dann surrt das Smartphone. Bestimmt super wichtig! Aber so ist eure Konzentration gleich wieder kaputt. Wenn ihr was schaffen wollt: Weg mit der Ablenkung! Stellt das Handy stumm, lasst nicht nebenbei Netflix oder einen Podcast laufen. Das alles fördert Prokrastination und ihr schafft viel weniger. Oft hilft es, einen extra Raum zum Lernen oder Arbeiten zu suchen. Geht zum Beispiel in die Bibliothek.

4: So hakt ihr Prokrastination ab

Macht ihr auch so gerne Haken hinter erledigte Aufgaben wie die TANTE? Check. Dann listet alles auf, was ihr so zu erledigen habt und schreibt die Deadline dahinter. Fangt mit etwas Leichtem an. Und schon könnt ihr es abhaken oder durchstreichen! Double-Check! Fühlt sich das nicht gut an? Außerdem könnt ihr euch, wenn ihr das braucht, mit den Deadlines selbst Druck machen.

5: Let’s be realistic

Mega wichtig bei eurer Planung: be realistic. Ihr kennt euch selbst. Wie lange braucht ihr für eine Aufgabe? Wann solltet ihr dann damit anfangen? Notiert euch am besten auch, wie lange ihr an den einzelnen Punkten gesessen habt. Das hilft beim nächsten Projekt.

6: Die Hälfte machen – besser als Prokrastination

Turns out: Ihr habt euch total überschätzt und könnt eure Aufgaben nicht schnell genug erledigen. Richtig schlecht für die Motivation! Schreibt dann die To-Dos für den nächsten Tag auf und streicht einfach die Hälfte. So läuft es bestimmt.

Prokrastination: Spart euch den Stress!

Die TANTE weiß aus eigener Erfahrung: Mit Prokrastination macht man sich selbst unnötigen Stress. Ihr müsst dann viel zu viel Arbeit in viel zu wenig Zeit erledigen oder leistet euch im schlimmsten Fall einen dicken Fail in der Klausur oder im Referat. Das ist alles doppelt und dreifach so anstrengend, wie regelmäßig ein, zwei Stündchen zu investieren. Und außerdem macht einen das schlechte Gewissen schon vorher fertig. Richtig relaxen geht einfach nicht, wenn man eigentlich gerade was anderes machen sollte. Also: Get busy!


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