27.08.2018: DSDS macht auf seiner Casting-Tour Halt in Bremerhaven – und wir waren dabei. Die sage und schreibe 16. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" wird nun ausgestrahlt. Die Castingtrucks fahren in insgesamt 40 Städte in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Die Crew besteht aus ca. elf Mann: Zwei Jury-Mitglieder in zwei Castingwagen, drei an der Anmeldung, zwei, die die Formulare entgegennehmen und mit der Jury kommunizieren und Fahrer? So wirklich was verraten will keiner, nur, dass jeden Tag Castings stattfinden, außer sonntags.

Dennis Buskohl Deutschland sucht den Superstar DSDS 2018 2019

TANTE BABO dachte sich, da schauen wir mal vorbei und war sich nicht zu schade, selbst mal mitzumachen, um euch zu erzählen, wie es da hinter den Kulissen so abläuft. Kommst an, hast dich entweder schon online angemeldet oder machst es vor Ort. Dann musst du warten. Im Fall des Castings in Bremerhaven bedeutete das, sich nur 15 Minuten zu gedulden, weil nicht wirklich viel los war – geht bestimmt auch anders. Zwei nicht allzu große Castingtrucks sind dabei. Abgeschottet zwischen Anmeldung und Warte-Pavillon. Dass sich keine Schlangen gebildet haben, liegt am Wetter, wird gesagt. Letztes Jahr hätte man sich vor dem Ansturm kaum halten können. Dann war TANTE BABO dran. Rein in den Mini-Truck. Aufs X gestellt und los geht's. Sollst erstmal was über dich erzählen, dann darfst du singen. Singen? Kann TANTE BABO nicht. Rappen? Wie wär‘‚ mit was von SXTN? Kennt die Jury leider nicht... Aber wird trotzdem erlaubt. Dementsprechend ist man leicht geschockt über den Text. Zur musikalischen Begleitung kannste mit Instrument, CD, USB-Stick oder Handy kommen. Vor dir sitzen übrigens voll die Normalos. Es laufen auch noch keine Kameras. Bestimmt wird erstmal gecheckt, ob du eine Mega-Stimme hast oder den Peinlichkeits- Faktor. Naja, TANTE BABO hat jedenfalls beides nicht und konnte somit leider auch nicht erfahren, was der nächste Step gewesen wäre... Aber wir wären nicht TANTE BABO, wenn wir das nicht rauskriegen würden und haben deshalb mal mit einem Kandidaten der 2018er Staffel gesprochen: Dennis Buskohl (26) aus Nordholz. Er selbst schaffte es bis in den Re-Recall.

Dennis Buskohl Deutschland sucht den Superstar DSDS 2018 2019 Bild: MG RTL D/Stefan Gregorowius

TANTE BABO: Dennis, wann und wo hast du am Casting teilgenommen? Wie war das?

  • Dennis: Zu DSDS 2018 bin ich durch meine Freundin Sabine gekommen. Sie hat mich zum Casting nach Bremerhaven geschleppt und gesagt: „Du machst das jetzt!“ Ich habe mich zwar selber angemeldet, aber ich wäre nicht hingegangen. Zeitgleich war nämlich im Jugendzentrum in Bederkesa ein Open-Mic und da wollte ich dann doch lieber hin. Aber meine Liebste hat an mein Können geglaubt und mich dann überredet. Beim Casting in Bremerhaven bin ich auch weitergekommen. Im Anschluss ging’s nach Köln, wo ich vor einer B-Promi Jury stand – da bin ich auch eine Runde weiter gekommen. Dann ging es nach Hamburg, vor die Prominenten-Jury. Da stand ich vor Dieter Bohlen, Mousse T., Carolin Niemczyk, und Ella Endlich. Von allen habe ich ein „Ja“ bekommen, außer von Bohlen. Dieter Bohlen begrüßte mich gleich mit den Worten "Wie viel wiegst du denn?" Aber ich nahm ihm gleich den Wind aus den Segeln. Zu dem Zeitpunkt war ich Kaufhaus-Detektiv. Dieter fragte mich, wie ich denn Diebe kriegen würde, ich sagte: „Bergauf wird’s schwer, aber bergab kriege ich sie alle.“ Das fand er gut. Beim Gesang fehlte ihm aber der Pepp. Ich habe einen Song von Roger Cicero gesungen. Ich war natürlich mega aufgeregt. Mit dem „Nein“ von Dieter bin ich aber klar gekommen. Ich habe nicht mal damit gerechnet, weiter zu kommen. Als nächstes ging es dann nach Paderborn zum Recall.

Was meinst du, warum im Re-Recall Schluss für dich war?

  • Ich denke, ich habe nicht ins Konzept gepasst. Die suchen einfach eine schmalere Variante als mich. Die Produktionsfirma hat das auch so gesagt. Beim zweiten Vorsingen im Re-Recall kam dann noch hinzu, dass ich kurz vor dem Auftritt alles umstellen sollte, wie ich singe, die Melodie und so weiter. Das hat mich natürlich durcheinander gebracht. Ein Mitkandidat hat mir noch geholfen, aber für mich war das Ding durch. Im Endeffekt ging es also gefühlt eher darum, ob du rein passt.

Wie war es hinter den Kulissen? Hat dir die Teilnahme was gebracht?

Es ist eine coole Atmosphäre, aber es gibt vieles, was man im TV natürlich nicht sieht. Beim Casting in Hamburg musste ich beispielsweise erst ein paar Stunden meinen Teaser drehen, bevor ich überhaupt vor die Jury durfte. Leute, die aus der Masse hervorstechen, picken die Produzenten raus, um die Story drumherum groß aufzuziehen. Bei mir war es dieses Detektiv- Ding. Man muss natürlich auch eine Schweige-Pflicht-Vereinbarung unterschreiben. Also man darf nicht vorher erzählen oder posten, dass man weiter gekommen ist, bevor alles im TV ausgestrahlt wird. In dem Moment, wo ich unterschrieben hatte, kamen auch viele Anfragen: Zeitungen, ‘ne Anfrage für Frauentausch und so weiter. Bei den einzelnen Casting-Steps hat man außerdem einen mega-straffen Zeitplan. In Paderborn musstest du um sieben Uhr morgens auf der Matte stehen, aber bis du dann mal mit deinem Auftritt dran bist, ist es spätnachmittags, weil natürlich alles mehrfach gefilmt wird. Was aber einfach der Hammer war, war das Feeling! In der Unterkunft, wo wir untergebracht waren, kam einfach aus jedem Zimmer Musik. Wir waren alle auf einer Wellenlänge, weil wir das selbe Ziel vor Augen hatten und die Liebe zur Musik teilten. Wir haben alle zusammen Musik gemacht, das hat einfach nur Spaß gemacht. Alleine deswegen würde ich gerne nochmal mit machen.

Das Feeling in der DSDS-Unterkunft war der Hammer!

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